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Aus dem Sumpf der Historie.

Salzburg ist ein Sumpf. Nein, das ist in diesem Fall einmal nicht politisch gemeint. Sondern historisch. Und es gilt in erster Linie für Schallmoos, wo bis ins frühe 17. Jahrhundert weite Moorflächen ihr ödes Dasein fristeten. Hier vor den Toren der Stadt, zwischen Kapuzinerberg und dem Kleinbauern- und Fischerweiler Itzling sagten sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" und noch so allerlei Dinge, die nicht von bischöflichen Geschichtsschreibern notiert wurden.

Die Pest, der Bischof und der Durst.

Dann brach 1625 auch noch die Pest aus und das Moor war „als Folge der bösen Ausdünstung" schuld. Fürsterzbischof Paris Lodron ließ das Land teilweise entwässern und bot es in Parzellen Kleinbauern an, mit der Auflage es weiter zu kultivieren. Dieses großzügige Angebot wurde meist ebenso großzügig ausgeschlagen, da den Salzburgern damals schon Bier in der Kehle wichtiger war als das Wasser um ihre Füße. Eine Schankwirtschaft gab es in Schallmoos zum damaligen Zeitpunkt außerdem auch noch nicht. So wurden zunächst Soldaten, später dann holländische Ingenieure dazu verpflichtet, das Moor trocken zu legen.

Das Fuchsengut als Sommerfrische.

Eines der ersten Güter, das in dieser Zeit entstand, war das Fuchsengut. Weitere folgten und es wurde für die Adeligen schick, ein Landgut vor den Toren der engen Altstadt Salzburgs zu haben. 400 Jahre später feiert das Fuchsengut mit der Salzburger Volkswirtschaft "FUXN" im Herzen von Schallmoos seine Wiedergeburt und blättert eine neue Seite im Geschichtsbuch der Stadt auf. Und die Gäste des FUXN schreiben ihren Teil der Geschichte fort.

In diesem Sinne und im Fuxn:
Guten Appetit und Prost!